„One billion rising“

Kundgebung gegen Gewalt an Frauen am 14. Februar.

Mindestens jede dritte Frau wird in ihrem Leben geschlagen oder vergewaltigt – das sind eine Milliarde Frauen weltweit.
Diese erschreckenden Zahlen, die in der Realität – abseits vom Papier – noch bedeutend höher zu vermuten sind, treiben uns auf die Straßen.
Am 14.Februar wurde deshalb in den verschiedensten Ländern und Städten ein Zeichen gesetzt.
Tausende Menschen – Frauen und Männer – auf der ganzen Welt protestierten gegen Gewalt an Frauen, alleine in Deutschland fanden mehr als 200 Aktionen statt.
So auch eine Kundgebung in der Duisburger Innenstadt bei der durch Reden, Flyer, Musikbeiträge, Tanz und Straßentheater auf die Thematik aufmerksam gemacht wurde.

Doch wir sagen: Es darf nicht bei einem Aktionstag bleiben! Tag für Tag muss die Befreiung der Frau ein Bestandteil unseres Kampfes um die Befreiung vom Kapitalismus sein.
Denn die Frau wird nicht frei durch Kundgebungen, durch Reformen und Frauenquoten – der Kampf um die Befreiung der Frau muss unweigerlich verbunden sein mit dem Kampf gegen die kapitalistische Ordnung.

Deshalb rufen wir dazu auf, mit uns systemsprengende Ansätze zu entwickeln und theoretisch wie praktisch für die Befreiung der Frau zu kämpfen!